Versteckte Plätze

Kirche St. Blasien in Klein-Wien

Drei Jahre nach dem Tod des Hl. Altmann wurde das Stift Göttweig 1094 in eine Benediktinerabtei umgewandelt. Die ersten Mönche entsandte das Kloster St. Blasien im Schwarzwald. Sie erbauten die Kirche St. Blasien in Klein-Wien, die im 15. Jahrhundert gotisiert und 1733 zum Teil barockisiert wurde. Der Altar stammt aus 1610, das Chorgestühl aus dem Beginn des 17. Jahrhunderts ist das alte des Stiftes Göttweig. Die Orgel (4 Register) wurde 1736 angekauft. Bei der Restaurierung im Jahre 2004 hat man den romanischen Kern der Kirche entdeckt, der im 15. Jahrhundert gotisch überbaut und 1733 zum Teil barockisiert wurde.

In der Zeit des NS-Regimes wurde die Blasius-Kirche zur Quasi-Pfarrkirche. Pfarrer Benedikt Ramoser hatte Wohnung und Kanzlei in Klein-Wien (Kloster der Englischen Fräulein). Hier verbrachte der spätere Kardinal Franz König nach Kriegsende Erholungsurlaube. 1988/89 wurde die Kirche außen renoviert und 1990 innen neu gemalt, 2004/2005 renovierte man erneut. Die Blasius-Kirche in Klein-Wien dürfte neben der Klosterkirche des Stiftes Admont die älteste Blasius-Kirche Österreichs sein.

Naturdenkmal Zellergraben in Furth

Hohlweg

Der Zellergraben wurde aufgrund seiner landschaftsprägenden und geologischen Bedeutung zum Naturdenkmal erklärt. Auch einige seltene und gefährdete Pflanzenarten gedeihen im Hohlweg. Das Haarfedergras und der blaublühende Ausdauernde Lein wachsen an den exponierten Stellen der Lösswände. Auf den Wiesenböschungen blühen im Frühjahr Grünliche Waldhyazinthe, Helm-Knabenkraut und Schopfige Traubenhyazinthe. Die Bergaster sorgt auch später im Jahr noch für bunte Blütenpracht. Bei der Tierwelt sind die Smaragdeidechsen zu erwähnen, die sich auf Steinmauern und Böschungen sonnen. Mit etwas Glück kann man im Zellergraben auch Ziesel beobachten. Dieses Erdhörnchen kommt in der Weingartenlandschaft um Furth und Mautern noch häufig vor, ansonsten aber ist es europaweit vom Aussterben bedroht.

Auf den Wiesenböschungen tummeln sich an sonnigen Tagen Segelfalter, Schwalbenschwanz, Fetthennenbläuling und andere Schmetterlinge. Mitarbeiter des Vereins LANIUS haben im Zellergraben 20 Brutvogelarten festgestellt. Der Neuntöter als typischer Heckenvogel brütet in den uralten Weißdornbüschen im Hohlweg. Das trällernde Lied der seltenen Heidelerche ist ein besonderes Erlebnis. Abends zirpen im Frühsommer die Feldgrillen, etwas später im Jahr die Weinhähnchen.

Wilhelm Kienzl-Museum

Der Hellerhof in Paudorf ist Originalschauplatz eines bedeutenden Werks der Opernliteratur: Hier ereignete sich um 1820 jener historische Kriminalfall mit Brandstiftung, auf dem das Libretto von Wilhelm Kienzls populärer Oper „Der Evangelimann“ (1895) fußt. In einem ehemaligen Wirtschaftsgebäude, das aus dem Jahre 1651 stammt, hat die Marktgemeinde Paudorf ein Museum errichtet, das dem Komponisten und seinem Werk gewidmet ist. Der am 17.01.1857 in Waizenkirchen (OÖ) geborene Wilhelm Kienzl (gestorben 01.10.1941 in Wien) gehört zu den bedeutendsten österreichischen Komponisten aus der Generation Gustav Mahlers und Hugo Wolfs. Zunächst Opernkomponist ganz in der Nachfolge Wagners, gelang es ihm vor allem mit dem Welterfolg des Evangelimann, einen volkstümlich-österreichischen Typ der zeitgenössischen Oper zu prägen. Von Staatskanzler Renner beauftragt komponierte Kienzl 1920 eine Bundeshymne für die Erste Republik.

Das Wilhelm Kienzl-Museum in Paudorf ist eine dem Komponisten gewidmete Gedenkstätte, in der mit Originalen aus dem Nachlass, Leihgaben, Notendrucken und Fotos das Leben und Schaffen Kienzls dokumentiert wird. Schwerpunkt des Museums bildet die Oper "Der Evangelimann" und ihre Beziehung zum Paudorfer Hellerhof. In einer separaten Abteilung wird auch eine archäologische Sammlung gezeigt, die einen Überblick über die Urgeschichte des Fladnitztales bietet. Weiters gibt es immer wieder Ausstellungen von Künstlern der Region.

Die Göttweiger Walderlebniswelt

Die Walderlebniswelt ist ein Gemeinschaftsprojekt von Schülerinnen und Schülern des ORG Englische Fräulein Krems und des Benediktinerstiftes Göttweig. Ziel des Projektes sind das Naturerlebnis und die Wissensvermittlung. Der Erhalt der Wälder und deren naturnahe Bewirtschaftung stehen im Vordergrund, weshalb beim Bau der Erlebniswelt nur Holz aus heimischen Wäldern verwendet wurde.

Auf die Vielzahl der natürlich vorkommenden Baumarten und Gehölzer soll während der Wanderung aufmerksam gemacht und die vielfältigen Verwendungsmöglichkeiten von Holz anschaulich gemacht werden. Im Zentrum der Walderlebniswelt steht ein sechseckiger Pavillon, der bewusst in alternativer Bauweise errichtet wurde und bei unfreundlichem Wetter angenehme Walderlebnisse ermöglicht. Der Hohlweg bildet einen Abstecher auf dem Rundweg und ist für gute Wanderer zu empfehlen. Steil und holprig wie er ist diente er durch Generationen als Transportweg, auf dem das Holz aus dem Wald gebracht wurde. Mühe und Beschwernis, Unfälle und Verletzungen hat gerade dieser Weg in großer Zahl gesehen. Mit den durchdachten Einrichtungen entlang dieses Weges soll er selbst zum Sprechen gebracht werden und aus alten Zeiten Erlebtes vermitteln. Im Jahr 1880 legte man die Samen der 16 Mammutbäume, die heute stattliche Höhen und Durchmesser erreicht haben. Sie sind die Könige und der ganze Stolz der Walderlebniswelt. Rastplätze entlang des Weges laden zum Verweilen ein.

Mammutbäume

VCM Radweg

Die Winzervereinigung VINUM CIRCA MONTEM hat eine ganz spezielle Radroute anzubieten: Den Radweg rund um den Göttweiger Berg. Dieser 23 km lange Radrundweg wurde nicht als Rennstrecke entworfen, sondern er soll Grundlage für ein persönlich gestaltetes Erlebnis besonderer Art sein. Der Radweg ist mit dem Symbol des Vereines, dem PALTER BECHER aus dem 16. Jahrhundert, beschildert. Er führt vorbei an den Winzerhöfen und Heurigenbetrieben (Buschenschanken) der VCM-Mitglieder. Besucher sind zum Verweilen und Verkosten immer herzlich eingeladen.

Bildstockwanderwege

Kirche St. Blasien in Klein-Wien

Schon seit vielen Jahrhunderten prägen Bildstöcke, Marterl und Wegkreuze in verschiedener Form die Landschaft um den Göttweiger Berg.

Wenig ist in den meisten Fällen über das Alter, die Entstehung und die weitere Geschichte der Bildstöcke bekannt. Auch in der Bevölkerung ist das Wissen über sie längst verloren gegangen, nur verschiedene Volkssagen berichten über diese uralten Kultur- und Glaubensdenkmäler. Während der Arbeiten für die Häusergeschichte der Marktgemeinde Paudorf ergaben sich allerdings immer wieder auch Hinweise auf die verschiedenen Bildstöcke und auch auf die Ortskapellen, sodass es möglich wurde, über die meisten wenigstens einige konkrete Angaben zumachen.

So entstand die Idee zur Errichtung des "Bildstockwanderweges, der in mehreren Routen zu den sieben Ortskapellen und zu allen Bildstöcken und Wegkreuzen im Gemeindegebiet führt.

Nähere Informationen und die Broschüre "Kapellen und Marterl in Gemeinde und Pfarre Paudorf" sind im Gemeindeamt und im Pfarramt erhältlich.

Der Jakobsweg

Insgesamt ca. 3500 km lang ist das Wegenetz des Jakobsweges nach Santiago de Compostela im äußersten Nordwesten Spaniens, der zum Grab des Hl. Apostels Jakobus führt.

Die schönste Etappe des österreichischen Jakobswegs liegt zwischen Stift Göttweig und Stift Melk. Ungefähr zehn bis zwölf Stunden Fußmarsch durch den Dunkelsteiner Wald und entlang der Donau sind zu veranschlagen. Seit über 1000 Jahren pilgern die Menschen von Osten nach Westen auch am Hellerhof vorbei, in dem sie um Herberge bitten können. Die Jakobsmuschel, die man auf Wegweisern findet, ist das Erkennungszeichen der Pilger. Die Zahl der Menschen, die zu diesem spanischen Wallfahrtsort pilgern, ist in den letzten Jahren stark gestiegen.

Skulpturenwanderweg

1997 und 2002 veranstaltete die Marktgemeinde Paudorf im Hellerhof ein internationales Bildhauer-Symposium unter der künstlerischen Leitung von Hannes Hermann Bischof (Höbenbach). 2007 fand das Symposium im nahegelegenen Maria Ellend statt.

Am 6. April 2003 eröffnete Bgm. Karl Brugger den "Skulpturenwanderweg" entlang des Höbenbachs. Dieser Weg zeigt 12 geschnitzte Skulpturen des Bildhauersymposiums 2002.

Aktuellste Nachricht:Das war das ...

Auch heuer war das Winzermenü wieder ein voller Erfolg!

Gemeinsam mit dem Landgasthof Schickh veranstalteten die Winzer vom Göttweiger Berg ein Winzermenü mit den prämierten Weinen der Jahrgangsverkostung 2017.

Musikalisch Umrahmt wurde der Abend von Prof. Wolfgang Friedrich mit seiner New Orleans Dixieland Band.

Fotos zum Winzermenü finden sie hier.

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Termine

Derzeit gibt es keine ausstehenden Termine.

Video: Winzerball 2016


Video: Sommerbrunch VCM 2014


(Klicken Sie auf den Titel um zum Videoblog zu gelangen)


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